Heißausbildung 2017

Vom Montag, dem 24.04. bis zum Samstag, dem 29.04.2017 wurde auch in diesem Jahr die Heißausbildung für die Atemschutzgeräteträger des Landkreises Zwickau organisiert und durchgeführt.

Es wurden 8 komplette Ausbildungen realisiert.

Insgesamt waren es 118 Einsatzkräfte, die durch die Ausbilder der Flughafen – Feuerwehr Leipzig – Halle („Fire – Training –Center“) erst theoretisch und im Anschluss auch praktisch in dieses brisante Themengebiet eingewiesen wurden.

Im Speziellen ging es darum, den Brandrauch zu lesen und entsprechend darauf zu reagieren. So wurden unter anderem der Flash Over und auch der Blackdraft demonstriert und die Möglichkeiten des Eigenschutzes und der Bekämpfung der Rauchgase geprobt.

Man kann einschätzen, dass diese Ausbildung mit „richtigem“ Feuer eine sehr notwendige

und praxisnahe besonders für diejenigen Atemschutzgeräteträger ist, die bisher noch keinen bzw. wenig Kontakte mit diesem Medium hatten.

Gleichzeitig konnte sehr gut die Schutzwirkung, aber auch die Grenzen der persönlichen Schutzausrüstung am eigenen Leibe gespürt werden.

 

Der Ausbildungsort war, wie bereits im Vorjahr, das FTZ Wilkau – Haßlau für die theoretische Ausbildung und die Grünlandhalde der Stadt Wilkau – Haßlau als Standort des Feststoff – Brandcontainers für die praktische Ausbildung.

 

Großer Dank gilt der „1 – energie“, die durch ihr großes Sponsoring erst die Möglichkeit geschaffen hat, diese Maßnahme finanziell zu untersetzen.

Vielen Dank an die Stadt Wilkau – Haßlau für die Bereitstellung des Grundstücks und weiterer unterstützender Tätigkeiten.

Dank natürlich auch allen Ausbilder und Sanitätern und den LF - Maschinisten, die für die gute Organisation und Durchführung sorgten.

Weiterhin danke ich auch den hauptamtlichen Mitarbeitern des FTZs, die sowohl für

die Bereitstellung des Atemschutzes , aber auch für die Reinigung der Einsatzbekleidung

verantwortlich waren.

 

Abschließend kann man einschätzen, dass diese Ausbildung eine für alle Beteiligten sehr gelungen und lehrreich war.

 

Michael Werner