Zu Besuch im Landkreis Darmstadt – Dieburg

Seit mittlerweile vielen Jahren besteht eine Partnerschaft unseres Kreis – Feuerwehr – Verbandes und des KFV des Landkreises Darmstadt – Dieburg.

 

Am Samstag, dem 06.05.2017 fand in der Gemeinde Messel die Vollversammlung des

KFV Darmstadt – Dieburg statt. Für uns Anlass genug, diese für die Feuerwehren Da-Di

wichtige Veranstaltung als geladene Gäste zu besuchen.

So fuhren die Vorstandsmitglieder Matthias Hofmann, Ringo Golde, Horst Neubert und Michael Werner nach Hessen.

 

Dort angekommen, wurde unsere Delegation durch die anwesenden Feuerwehrleute auf das herzlichste begrüßt.

 

Um 14.00 Uhr begann dann die Vollversammlung.

Der offizielle Ablauf und Inhalt der Vollversammlung und der Wahl ist auf

www.KFVdadi.de nachzulesen.

 

Unser Verbandsvorsitzender überbrachte im Rahmen der Diskussion die kameradschaftlichen Grüße unser Mitglieder – Wehren.

 

Nach dem Ende der Veranstaltung hatten wir noch Gelegenheit, mit einigen uns bekannten Feuerwehrleuten noch ein paar Gespräche zu führen, bevor wir wieder in Richtung Heimat abreisten.

 

Es war für uns wichtig, diese Veranstaltung zu besuchen, um die Zusammenarbeit unserer beiden Feuerwehrverbände weiter zu intensivieren.

 

Wir freuen uns sehr, dass eine Delegation des KFV Da-Di zu unserem Festakt

„25 Jahre KFV Zwickauer Land“ am 24.06.2917 bei uns zu Gast waren.

 

Michael Werner

-Öffentl.-Arb.-

Heißausbildung 2017

Vom Montag, dem 24.04. bis zum Samstag, dem 29.04.2017 wurde auch in diesem Jahr die Heißausbildung für die Atemschutzgeräteträger des Landkreises Zwickau organisiert und durchgeführt.

Es wurden 8 komplette Ausbildungen realisiert.

Insgesamt waren es 118 Einsatzkräfte, die durch die Ausbilder der Flughafen – Feuerwehr Leipzig – Halle („Fire – Training –Center“) erst theoretisch und im Anschluss auch praktisch in dieses brisante Themengebiet eingewiesen wurden.

Im Speziellen ging es darum, den Brandrauch zu lesen und entsprechend darauf zu reagieren. So wurden unter anderem der Flash Over und auch der Blackdraft demonstriert und die Möglichkeiten des Eigenschutzes und der Bekämpfung der Rauchgase geprobt.

Man kann einschätzen, dass diese Ausbildung mit „richtigem“ Feuer eine sehr notwendige

und praxisnahe besonders für diejenigen Atemschutzgeräteträger ist, die bisher noch keinen bzw. wenig Kontakte mit diesem Medium hatten.

Gleichzeitig konnte sehr gut die Schutzwirkung, aber auch die Grenzen der persönlichen Schutzausrüstung am eigenen Leibe gespürt werden.

 

Der Ausbildungsort war, wie bereits im Vorjahr, das FTZ Wilkau – Haßlau für die theoretische Ausbildung und die Grünlandhalde der Stadt Wilkau – Haßlau als Standort des Feststoff – Brandcontainers für die praktische Ausbildung.

 

Großer Dank gilt der „1 – energie“, die durch ihr großes Sponsoring erst die Möglichkeit geschaffen hat, diese Maßnahme finanziell zu untersetzen.

Vielen Dank an die Stadt Wilkau – Haßlau für die Bereitstellung des Grundstücks und weiterer unterstützender Tätigkeiten.

Dank natürlich auch allen Ausbilder und Sanitätern und den LF - Maschinisten, die für die gute Organisation und Durchführung sorgten.

Weiterhin danke ich auch den hauptamtlichen Mitarbeitern des FTZs, die sowohl für

die Bereitstellung des Atemschutzes , aber auch für die Reinigung der Einsatzbekleidung

verantwortlich waren.

 

Abschließend kann man einschätzen, dass diese Ausbildung eine für alle Beteiligten sehr gelungen und lehrreich war.

 

Michael Werner

Heißausbildung 2016 im Landkreis Zwickau

Ermöglicht wurde diese Ausbildungsmaßnahme durch die Energieversorgungsfirma eins Energie in Sachsen GmbH & Co KG, die sich bereits in den vergangenen Jahren mehrfach für eine gute Ausbildung der Feuerwehrmitglieder der Region stark gemacht hat - so z. B. auch beim Maschinisten-Sicherheitsfahrtraining auf dem Sachsenring in Hohenstein-Ernstthal und in diesem Jahr nun an der Heißausbildung mit einem mobilen Flash-OverContainer. Die Ausbildung begann mit einer theoretischen Einweisung, mit einer medizinischen Voruntersuchung und der Vorbereitung auf  das, was die Atemschutzgeräteträger im Container erwarten wird. In einem Film wurden nochmals die sechs Phasen eines Brandes erörtert und besonders auf das „Rauchlesen" eingegangen, was für die Praxis von großer Bedeutung ist, um schnell und effektiv reagieren zu können. Dann wurde es heiß, bei einer 45-minütigen Wärmegewöhnung konnten sich die Atemschutzgeräteträger sowohl an die Hitze gewöhnen als auch erkennen, welche Temperaturen die PSA tatsächlich aushält und dass man Vertrauen in diese haben kann. Nach einer kurzen Pause ging es nun zum eigentlichen „Brand", der durch die brennenden Europaletten mit einer starken Rauchentwicklung einherging. Für viele der jungen Atemschutzgeräteträger war der simulierte Brand der erste dieses Ausmaßes, doch dank der guten Einweisung und der Ausbilderhinweise gut zu beherrschen. Aufgrund der zunehmenden technischen Hilfeleistungen im Einsatzgeschehen ist es unverzichtbar, reale Erfahrung in der Brandbekämpfung zu sammeln. Alle 130 Atemschutzgeräteträger, die in insgesamt acht Durchgängen diese Heißübung absolviert haben, werden die gemachten Erfahrungen auch als Multiplikatoren in ihre Heimatwehren mitnehmen. Der Dank der Teilnehmer gilt dem Landkreis Zwickau, der Stadt Wilkau-Haßlau, dem Kreisverband des Sächsischen Städte- und Gemeindetages, allen ehrenamtlichen Ausbildern, dem Technischen Dienst des Landkreises, der die Logistik absicherte, der FF Vielau, die die Wasserversorgung mittels des TLF 4000 sicherstellte, und natürlich nochmals der Fa. eins Energie für die großzügige finanzielle Unterstützung. Auch in den nächsten Jahren bleibt es wichtig, Heißausbildung im Landkreis Zwickau durchzuführen, um über gut ausgebildete und auf Brände geschulte Einsatzkräfte zu verfügen.

Michael Werner
KFV Zwickauer Land e.V.

Foto: Kristin Schmidt